Veränderung
braucht
Durchhaltevermögen.

Das m5-Trainingsprinzip ist uns eine Herzensangelegenheit.

Das m5-Trainingsprinzip übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse über Routinen, Motivation und Veränderung in eine praxisnahe Struktur, die Unternehmen und Menschen nachhaltig unterstützt. Statt auf kurzfristige Impulse zu setzen, begleiten wir über einen längeren Zeitraum, geben Werkzeuge an die Hand, schaffen Raum für Reflexion und machen Fortschritte sichtbar.

So entsteht Veränderung, die trägt: Gleichstellung und Diversität werden nicht nur angestoßen, sondern Schritt für Schritt Teil des Alltags. An die Stelle von Schuldzuweisungen tritt die Chance, Routinen bewusst zu hinterfragen, neue Perspektiven zu gewinnen und nachhaltige Veränderungen zu verankern – im Denken, im Handeln und in den Strukturen von Organisationen.

Gleichstellung funktioniert wie jede andere Veränderung: Sie ist kein einmaliges Projekt, sondern ein Prozess, der Routinen herausfordert und neue Gewohnheiten aufbaut. So wie beim Sport: Wir nehmen uns zum Jahreswechsel vor, fitter zu werden, starten hoch motiviert – und wenige Wochen später sind die Fitnessstudios wieder leer.

Die Macht des Hier und Jetzt

Der Grund liegt in unseren Routinen. Wer seit Jahren nach Feierabend lieber auf dem Sofa liest, tut sich schwer, stattdessen ins Fitnessstudio zu gehen -auch wenn die Person sich erst kürzlich an Silvester vorgenommen hat, im nächsten Jahr mehr Sport zu treiben.

Unser Gehirn bevorzugt das Hier und Jetzt: Die unmittelbare Belohnung einer vertrauten Gewohnheit wiegt schwerer als ein Vorteil, der erst in ferner Zukunft spürbar ist.

Unser Gehirn bewertet unmittelbare Erfahrungen höher als künftige Erfolge. Steht die Wahl zwischen dem gemütlichen Buch heute und einem gesunden, trainierten Körper irgendwann in der Zukunft, entscheiden wir uns meist für das, was sich sofort gut anfühlt – und das ist häufig genau das, was wir schon lange tun.

Mehr zum Thema: Video der Hertie Stiftung

Das Belohnungssystem

Wenn wir vor einer Entscheidung stehen, simuliert unser Gehirn verschiedene Zukunftsszenarien und bewertet, welche Belohnungen jede Option bereithält. Grundlage dieser Prognosen sind frühere Erfahrungen und aktuelle mentale Modelle der Welt. Deshalb fühlen sich bekannte Routinen so „richtig“ an – selbst wenn sie andere ausschließen. Veränderung gelingt nur, wenn wir neue Routinen trainieren, die sich ebenfalls belohnend anfühlen: durch Erfolge, Anerkennung und soziale Einbindung.

Eine Schlüsselrolle spielt dabei Dopamin – der Neurotransmitter der Belohnungserwartung. Er sorgt nicht nur für Motivation zum Handeln, sondern wirkt auch als Korrektor: Jede neue Erfahrung wird mit der Erwartung abgeglichen und abgespeichert – besser als erwartet oder schlechter als erwartet. Auf diese Weise kalibriert unser Gehirn fortlaufend, welche Handlungen sich lohnen und welche nicht.

Dopamin wirkt auch im Kontext von Diversität.
Ein Beispiel: Wenn wir ein Vorurteil im Kopf haben – etwa die Vorstellung, wie der Fahrer eines bestimmten Autos aussehen könnte – dann überprüft unser Gehirn diese Erwartung automatisch. Steigt tatsächlich eine Person ein, die unserem inneren Bild entspricht, registrieren wir das als „Treffer“ und erleben einen kleinen Belohnungseffekt. Genau dieser Dopaminausstoß verstärkt die Routine und bestätigt das Vorurteil – auch wenn es auf Klischees statt auf Fakten beruht.

Routinen sind ein biologischer Prozess.

Neuronen im ganzen Körper bauen durch wiederholte Reize stabile Netzwerke auf – „cells that fire together, wire together“ (Donald Hebb). Das ist notwendig, damit Routinen überhaupt entstehen können, etwa beim Gehen oder Fahrradfahren. Wer zum ersten Mal auf ein Fahrrad steigt, muss sich noch auf jede Bewegung konzentrieren – und fällt vermutlich zunächst um. Später treten die Beine automatisch in die Pedale.

Routinen sind effizient, energiesparend und bestimmen 60–80 % unseres Handelns – und auch unseres Denkens.

Sie prägen nicht nur unsere Alltagsgewohnheiten, sondern auch unsere Denkmuster. Schon in der Kindheit lernen wir unbewusst, was „normal“ ist – oft entlang der Dimensionen der Vielfalt. So blenden wir Erfahrungen aus, die wir selbst nie machen mussten – etwa Benachteiligung bei der Wohnungssuche oder tägliche Sprüche im Handwerk. Für Betroffene prägende Routinen bleiben für andere unsichtbar.

Das ist zunächst ein biologisches Phänomen. Wenn wir die Hintergründe verstehen, können wir ohne Schuldzuweisungen über Lösungen sprechen – etwa Vorurteile bewusst erkennen und ablegen.

Das macht unseren Ansatz erfolgreich:

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Der Vortrag zum Thema „Mikroaggressionen“ war inhaltlich wie atmosphärisch hervorragend. Die Referenten Ruth und Timm haben es geschafft, ein sensibles Thema mit einer angenehmen, lockeren und sympathischen Art zu vermitteln. Besonders beeindruckend waren die klaren Erklärungen und praxisnahen Beispiele, die das Thema greifbar und verständlich gemacht haben. Man merkt, dass hier nicht nur Wissen, sondern auch echtes Verständnis und Empathie vermittelt werden. Ein Format, das zum Nachdenken anregt, gleichzeitig motiviert, bewusster im Alltag zu handeln. Prädikat: absolut empfehlenswert.
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Cornelia S
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Ich durfte an einem Workshop mit Ruth teilnehmen und bin noch immer begeistert! Ruth versteht es, komplexe Themen wie Diversität, gläserne Decke oder Mikroaggressionen nicht nur wissenschaftlich fundiert, sondern gleichzeitig lebendig und praxisnah zu vermitteln. Ihre Impulse sind klug, inspirierend und regen wirklich zum Mitdenken und Mitmachen an. Besonders beeindruckt haben mich ihre feinfühlige Art, die Gruppe zu führen, ihre klare Sprache und die vielen kleinen „Aha-Momente“, die noch lange nachwirken. Die Unterlagen und Whitepaper, die sie im Nachgang geteilt hat, sind fundiert und wertvoll, und stehen jetzt ganz oben auf meiner Leseliste. Vielen Dank für den bereichernden Workshop, liebe Ruth! Ich freue mich sehr, wenn sich unsere Wege in der Zusammenarbeit nochmal kreuzen. Herzliche Grüße Cornelia Schowald-D’Alterio
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Carla Ober
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An Webinar der motus5-Akademie teilgenommen, dem zu Mikroagressionen und Schlagfertigkeit. War klasse! Ruth Müntinga geht sehr offen auf das Feedback und die Bedürfnisse der Teilnehmenden ein!
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Familie Tondorf
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richtig wunderbar, inspirierend, toll und wichtig!
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Birgit Jacobsen
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Ulrike Schröder
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Tolle Impulse, sehr inspirierender Vortag, praktikable Tipps, sehr differenziert und nachvollziehbar dargestellt
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silke mohnsame
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Liebe Ruth, lieben Dank für die inspirierenden und impulsgebenden zwei Tage im Workshop „Berufliche Zufriedenheit & Erfolg durch Diversität“! Ich hab viel Neues gelernt, gehört und diskutiert und darüberhinaus viele Impulse erhalten, um das wichtige Thema Diversität mehr und nachhaltiger verbreiten und umsetzen zu können 🙏 Absolut empfehlenswert 👍
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Sarah Kossan
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Das Seminar zu berufliche Zufriedenheit und Erfolg durch Diversität war unfassbar lehrreich und interessant. Dr. Ruth Mündtiga hat das Seminar super angenehm und spannend gestaltet. Kann ich jedem empfehlen :)
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Anne T.
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Die Gestaltung zum Thema Diversität (im Klassenzimmer) ist einfach großartig und abwechslungsreich! Es werden spannende Einblicke aus dem Alltag vermittelt, die einem eindrücklich zeigen, wo Diskriminierung überall vorkommt, wie facettenreich diese ist und welche Auswirkungen sie haben kann. Außerdem hat man die Möglichkeit eigene inhaltliche Wünsche/Interessen zu äußern, die dann berücksichtigt werden. Besonders beeindruckend fand ich die lockere und freundliche Atmosphäre, in der die Inhalte vermittelt wurden – das hat es leicht gemacht, die Themen zu verinnerlichen. Trotz der ernsten und sensiblen Thematik kam der Spaß nie zu kurz und es wurde viel gemeinsam gelacht. Eine absolute Empfehlung für alle! 👏

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