Das m5-Trainingsprinzip
Veränderung braucht Durchhaltevermögen.
Ein einzelner Workshop verändert keine Kultur.
Das m5-Trainingsprinzip sorgt dafür, dass aus neuem Wissen neue Routinen werden.

Nachhaltigkeit
So wird aus Wissen gelebter Alltag
Ein einzelner Impuls verpufft schnell. Deshalb begleiten wir Ihre Teams über einen längeren Zeitraum – mit Werkzeugen, Raum für Reflexion und sichtbaren Fortschritten. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, vom ersten Kennenlernen des Themas bis zur neuen Routine im Alltag:

Warum das funktioniert
Veränderung scheitert nicht am Willen, sondern am Durchhaltevermögen
Routinen steuern uns
Routinen bestimmen 60 bis 80 Prozent unseres Handelns – und auch unseres Denkens. Neue Gewohnheiten entstehen nur durch Wiederholung: „Cells that fire together, wire together“ (Donald Hebb).
Das Gehirn liebt das Hier und Jetzt
Die vertraute Gewohnheit wirkt belohnender als ein Vorteil in der Zukunft. Deshalb scheitert Veränderung selten am Willen, sondern am Durchhalten – genau hier setzt das Training an.
Ohne Schuldfrage
Vorurteile sind zunächst ein biologisches Phänomen. Wer das versteht, kann ohne Schuldzuweisungen über Lösungen sprechen. Das gewinnt auch kritische Stimmen.
Die Wissenschaft im Detail: Hier aufklappen und mehr erfahren
Gleichstellung funktioniert wie jede andere Veränderung: Sie ist kein einmaliges Projekt, sondern ein Prozess, der Routinen herausfordert und neue Gewohnheiten aufbaut. So wie beim Sport: Wir nehmen uns zum Jahreswechsel vor, fitter zu werden, starten hoch motiviert – und wenige Wochen später sind die Fitnessstudios wieder leer.
Die Macht des Hier und Jetzt
Der Grund liegt in unseren Routinen. Wer seit Jahren nach Feierabend lieber auf dem Sofa liest, tut sich schwer, stattdessen ins Fitnessstudio zu gehen -auch wenn die Person sich erst kürzlich an Silvester vorgenommen hat, im nächsten Jahr mehr Sport zu treiben.
Unser Gehirn bevorzugt das Hier und Jetzt: Die unmittelbare Belohnung einer vertrauten Gewohnheit wiegt schwerer als ein Vorteil, der erst in ferner Zukunft spürbar ist.
Unser Gehirn bewertet unmittelbare Erfahrungen höher als künftige Erfolge. Steht die Wahl zwischen dem gemütlichen Buch heute und einem gesunden, trainierten Körper irgendwann in der Zukunft, entscheiden wir uns meist für das, was sich sofort gut anfühlt – und das ist häufig genau das, was wir schon lange tun.
Mehr zum Thema: Video der Hertie Stiftung
Das Belohnungssystem
Wenn wir vor einer Entscheidung stehen, simuliert unser Gehirn verschiedene Zukunftsszenarien und bewertet, welche Belohnungen jede Option bereithält. Grundlage dieser Prognosen sind frühere Erfahrungen und aktuelle mentale Modelle der Welt. Deshalb fühlen sich bekannte Routinen so „richtig“ an – selbst wenn sie andere ausschließen. Veränderung gelingt nur, wenn wir neue Routinen trainieren, die sich ebenfalls belohnend anfühlen: durch Erfolge, Anerkennung und soziale Einbindung.
Eine Schlüsselrolle spielt dabei Dopamin, der Neurotransmitter der Belohnungserwartung. Er sorgt nicht nur für Motivation zum Handeln, sondern wirkt auch als Korrektor: Jede neue Erfahrung wird mit der Erwartung abgeglichen und abgespeichert, besser als erwartet oder schlechter als erwartet. Auf diese Weise kalibriert unser Gehirn fortlaufend, welche Handlungen sich lohnen und welche nicht.
Dopamin wirkt auch im Kontext von Diversität.
Ein Beispiel: Wenn wir ein Vorurteil im Kopf haben – etwa die Vorstellung, wie der Fahrer eines bestimmten Autos aussehen könnte – dann überprüft unser Gehirn diese Erwartung automatisch. Steigt tatsächlich eine Person ein, die unserem inneren Bild entspricht, registrieren wir das als „Treffer“ und erleben einen kleinen Belohnungseffekt. Genau dieser Dopaminausstoß verstärkt die Routine und bestätigt das Vorurteil – auch wenn es auf Klischees statt auf Fakten beruht.
Routinen sind ein biologischer Prozess.
Neuronen im ganzen Körper bauen durch wiederholte Reize stabile Netzwerke auf – „cells that fire together, wire together“ (Donald Hebb). Das ist notwendig, damit Routinen überhaupt entstehen können, etwa beim Gehen oder Fahrradfahren. Wer zum ersten Mal auf ein Fahrrad steigt, muss sich noch auf jede Bewegung konzentrieren – und fällt vermutlich zunächst um. Später treten die Beine automatisch in die Pedale.
Routinen sind effizient, energiesparend und bestimmen 60 bis 80 % unseres Handelns – und auch unseres Denkens.
Sie prägen nicht nur unsere Alltagsgewohnheiten, sondern auch unsere Denkmuster. Schon in der Kindheit lernen wir unbewusst, was „normal“ ist – oft entlang der Dimensionen der Vielfalt. So blenden wir Erfahrungen aus, die wir selbst nie machen mussten – etwa Benachteiligung bei der Wohnungssuche oder tägliche Sprüche im Handwerk. Für Betroffene prägende Routinen bleiben für andere unsichtbar.
Das ist zunächst ein biologisches Phänomen. Wenn wir die Hintergründe verstehen, können wir ohne Schuldzuweisungen über Lösungen sprechen – etwa Vorurteile bewusst erkennen und ablegen.
So kann das aussehen
Drei Beispiele für Ihr Unternehmen
Beispiel 1
Mikro-Aggressionen & Unternehmenskultur
Ein Unternehmen möchte, dass Konflikte im Team früh auf den Tisch kommen, statt zu schwelen – und so Fluktuation, Krankmeldungen und Reibungsverluste senken.
- Vorbereitung: E-Learning-Einheiten vermitteln vorab, was Mikro-Aggressionen sind und wie sie wirken. Reflexionsfragen stimmen auf das Thema ein.
- Praxis: Im Webinar oder Präsenz-Workshop lernen die Teilnehmenden Instrumente kennen, um Mikro-Aggressionen anzusprechen und konstruktiv auf Hinweise zu reagieren.
- Dokumentation: Inhalte, Formulierungshilfen und Instrumente stehen allen zum Nachlesen bereit.
- Vertiefung: Zusätzliche Impulse halten das Thema präsent, während die Teilnehmenden die Instrumente in ihrem Arbeitsalltag erproben.
- Training: In Trainingscalls bearbeiten sie ihre Erfahrungen und üben schwierige Situationen praktisch.
Beispiel 2
AGG und Hinweisgeberschutz im Arbeitsalltag
Ein Unternehmen möchte, dass Beschwerden intern über die Meldestelle ankommen und gelöst werden – und so Haftungsrisiken, Rechtsstreitigkeiten und Imageschäden vermeiden.
- Vorbereitung: E-Learning-Einheiten vermitteln vorab die Grundlagen von AGG und Hinweisgeberschutzgesetz – verständlich und praxisnah.
- Praxis: Im Webinar oder Präsenz-Workshop lernen die Teilnehmenden Instrumente kennen, um Benachteiligung zu erkennen und den Meldeweg sicher zu nutzen.
- Dokumentation: Checklisten, Abläufe und Ansprechpersonen sind übersichtlich dokumentiert.
- Vertiefung: Zusätzliche Impulse halten das Thema präsent, während die Teilnehmenden das Gelernte auf Situationen aus ihrem Arbeitsbereich übertragen.
- Training: In Trainingscalls bearbeiten sie konkrete Fälle und üben, wie sie Hinweise geben und angemessen darauf reagieren.
Beispiel 3
Faire Entscheidungen im Recruiting
Ein Unternehmen möchte Bewerbungen fair bewerten und so die besten Talente gewinnen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Alter.
- Vorbereitung: E-Learning-Einheiten vermitteln vorab, wie unbewusste Denkmuster (Unconscious Bias) Entscheidungen beeinflussen.
- Praxis: Im Webinar oder Präsenz-Workshop lernen die Teilnehmenden Instrumente für strukturierte Interviews und faire Auswahlkriterien kennen.
- Dokumentation: Leitfäden, Bewertungsbögen und Instrumente stehen für den Alltag bereit.
- Vertiefung: Zusätzliche Impulse halten das Thema präsent, während die Teilnehmenden die Instrumente in laufenden Auswahlverfahren einsetzen.
- Training: In Trainingscalls bearbeiten sie ihre Erfahrungen und üben Gesprächssituationen praktisch.
Stimmen
Das sagt unsere Kundschaft
5,0 ★★★★★50 Google-Bewertungen
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Der Online-Workshop zu Mikroaggressionen (Ausgrenzung und Diskriminierung im Alltag und im Berufskontext verhindern und erkennen) war für mich total aufschlussreich. Insbesondere die erschreckende Erkenntnis, was alles dazu gehört und wie häufig Menschen dadurch verletzt werden. So umfangreich hatte ich das vorher nicht gewusst. Und wie wichtig es ist, auch sich selber zu sensibilisieren, wann diskriminiere ich oder wann werde ich diskriminiert.
Mechtild Papen
Online-Workshop „Mikro-Aggressionen“ · Google-Bewertung
„
Ruth versteht es, komplexe Themen wie Diversität, gläserne Decke oder Mikroaggressionen nicht nur wissenschaftlich fundiert, sondern gleichzeitig lebendig und praxisnah zu vermitteln.
Cornelia S.
Workshop · Google-Bewertung
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Dr. Müntinga hat nicht nur ein unfassbares Fachwissen, sondern auch ein beeindruckendes Auftreten, mit dem sie Fach- und Führungskräfte überzeugen und mitnehmen kann. Ich würde jedem Unternehmen dringend eine Zusammenarbeit mit Frau Müntinga empfehlen, wenn sie einen wirklichen Kultur-Change erwirken wollen!
Corina Z.
Beratung · Google-Bewertung
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